Spiel mit!

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Was hälst du von den nachfolgenden Aussagen?
Wähle die passende aus und du erfährst wie viel Zürcher!n du bist.

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Alter

unter 25 Jahren
26-50 Jahre
50+
Jahre

Geschlecht

weiblich
männlich
anderes

Kanton

Kanton ZH
Nicht Kanton ZH

Mund!Art

Thema Mund!Art

«Ich fühle mich als Zürcherin,
vor allem auch wegen des Dialekts.»

«Dialekt schliesst aus.»

Mund!Art

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Mund!Art

Frage 1/4
Jede/r soll so sprechen wie ihm/ihr der Schnabel gewachsen ist.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Mund!Art

Frage 2/4
Ich passe meine Sprache meinem Gegenüber an.
trifft völlig zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar
nicht zu

Mund!Art

Frage 3/4
Züridütsch ist der schönste Dialekt.
stimme
gar nicht zu
stimme
eher nicht zu
stimme
eher zu
stimme
völlig zu

Mund!Art

Frage 4/4
Wer keine fremde Sprache spricht, kennt seine eigene nicht.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Mund!Art

Gut zu Wissen

Im Kanton Zürich werden über 100 Sprachen gesprochen. Zwei Drittel sprechen zu Hause Schweizerdeutsch. Jede und jeder Fünfte ist zwei- oder mehrsprachig.

Poly!tik

Thema Poly!tik

«In Neuchâtel gibt es seit über 150 Jahren das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer!nnen auf Gemeindeebene.»

«Ich misstraue der Politik.»

Poly!tik

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Poly!tik

Frage 1/4
Ausländer!nnen, die seit mehr als fünf Jahren in der Schweiz leben, sollen das Stimm- und Wahlrecht erhalten.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Poly!tik

Frage 2/4
Die Steuer auf Treibstoffe soll erhöht werden.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Poly!tik

Frage 3/4
Die Sans-Papiers* sollen regularisiert werden.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Sans-Papiers sind Migrant!nnen ohne geregelten Aufenthaltsstatus, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Pass haben.

Als Staatenlose haben sie keine Rechte und werden oft als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Sans-Papiers leben versteckt, in ständiger Angst kontrolliert und ausgewiesen zu werden.

Weltweit gibt es laut Schätzungen des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR rund 12 Millionen Sans-Papiers, in der Schweiz zwischen 90'000 und 250'000. Im Kanton Zürich leben rund 28'000 Menschen ohne gültige Ausweispapiere.

Mittlerweile gibt es Bemühungen, die prekären Lebensbedingungen von Sans-Papiers zu verbessern. So startete 2017 Genf als erster Kanton die sogenannte «Operation Papyrus»: Sans-Papiers, die zehn Jahre ununterbrochen im Kanton Genf gelebt haben – fünf Jahre im Fall von Familien mit Schulkindern, können ein Gesuch für eine Aufenthaltsbewilligung stellen. Auch in den Kantonen Zürich und Basel werden ähnliche Massnahmen diskutiert.

Poly!tik

Frage 4/4
Ich gehe ans Sechseläuten*.
trifft völlig zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar
nicht zu

Jedes Jahr im April findet in Zürich das Sechseläuten statt, ein Frühlingsfest, in dessen Mittelpunkt die Verbrennung des «Bööggs» steht, der den Winter symbolisiert.

Zum Sechseläuten gehört der traditionelle Umzug der 26 Zünfte durch die Stadt. Frauen dürfen am Umzug nicht mehr teilnehmen. Das war nicht immer so. Bis 1952 waren die Frauen mit dabei. Heute können sie nur als offizielle Gäste mitlaufen, das gilt auch für die Frauenzunft zum Fraumünster. Sie ist Gast bei der Zunft Constaffel.

Poly!tik

Gut zu Wissen

Im Kanton Zürich wohnen rund 1,5 Millionen Zürcher!nnen, davon hat gut ein Viertel keinen Schweizer Pass und darf weder abstimmen noch wählen. Das sind rund 400'000 Menschen.

2013 wurde im Kanton Zürich die Volksinitiative «Für mehr Demokratie» mit 75 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Sie wollte das fakultative Stimmrecht auf Gemeindeebene einführen.

Exist!enz

Thema Exist!enz

«Wir kommen halbwegs über die Runden.»

«You are here because you can’t have a job in your country?»

Exist!enz

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Exist!enz

Frage 1/4
Ich leiste Freiwilligenarbeit.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
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stimme
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Exist!enz

Frage 2/4
Ich arbeite, also bin ich.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Exist!enz

Frage 3/4
Stellenbewerbungen sollten ohne Namens- und Altersangaben sein.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Exist!enz

Frage 4/4
Haus- und Familienarbeit soll gleich entschädigt werden wie Lohnarbeit.
trifft völlig zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar
nicht zu

Exist!enz

Gut zu Wissen

Etwa 70 Prozent der Vollzeiterwerbstätigen im Kanton Zürich sind Männer und mehr als 70 Prozent der Teilzeiterwerbstätigen sind Frauen.

Rassistische Diskriminierung kommt im Arbeitsleben besonders häufig vor. Bei der Stellenbewerbung nehmen Diskriminierungen zu. Kolleg!nnen aus der unmittelbaren EU-Nachbarschaft werden besser akzeptiert als jene, die aus arabischen und afrikanischen Ländern stammen oder aus Staaten wie Albanien, der Türkei und Russland.

Lebens!Stil

Thema Lebens!Stil

«Ohne Kultur könnte ich nicht leben.»

«Wenn ich in Tibet wäre, würde ich nicht jassen.»

Lebens!Stil

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Lebens!Stil

Frage 1/4
Vegetarier!nnen essen meinem Essen das Essen weg.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Lebens!Stil

Frage 2/4
Geschlechtsneutrale Sprache ist unnötig.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Lebens!Stil

Frage 3/4
Schönheitsoperationen sind in Ordnung.
stimme
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stimme
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stimme
eher nicht zu
stimme
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Lebens!Stil

Frage 4/4
Zürcher!nnen haben keine eigene Kultur.
trifft völlig zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar
nicht zu

Lebens!Stil

Gut zu Wissen

Die Stadt Zürich liegt bei der Lebensqualität weltweit auf dem zweiten Platz (2017) – hinter Wien.

Die Zürcher!nnen beanspruchen durchschnittlich 45 Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf. Sie bezahlten 2015 im Durchschnitt 1'521 Franken für ihre Wohnung (ohne Neben- und Heizkosten). Nur in den Kantonen Zug und Schwyz sind Mietwohnungen noch teurer, im Jura wohnt man für 895 Franken im Monat am günstigsten.

Die beliebtesten Mädchen Vornamen der Vorjahre waren Mia, Emma und Alina. Die beliebtester Knaben Vornamen im Kanton Zürich waren Leon, Liam und David.

Be!Kenntnis

Thema Be!Kenntnis

«Ich bin so ein normaler Schweizer, der reformiert ist.»

«Ich bin Hindu, gehe aber auch in die Kirche.
Das ist für mich normal.»

Be!Kenntnis

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Be!Kenntnis

Frage 1/4
Zürich muss christlich bleiben.
stimme
völlig zu
stimme
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stimme
eher nicht zu
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Be!Kenntnis

Frage 2/4
Religion ist Opium für das Volk*.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu
* Karl Marx schrieb 1844 in der «Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie»: «Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt (...). Sie ist das Opium des Volkes». Aus der Sicht von Marx hat die Religion die Funktion, die Unterdrückten von der Tatsache abzulenken, dass sie unterdrückt werden.

Be!Kenntnis

Frage 3/4
Weltreligionen sollen Pflichtfach sein.
stimme
völlig zu
stimme
eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
gar nicht zu

Be!Kenntnis

Frage 4/4
Ich vertraue der Religion mehr als der Wissenschaft.
trifft völlig zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar
nicht zu

Be!Kenntnis

Gut zu Wissen

Jede(r) achte Einwohner!n des Kantons Zürich ist konfessionslos.

Im Kanton Zürich sind folgende Religionsgemeinschaften offiziell anerkannt: evangelisch-reformierte Landeskirche, römisch-katholische Kirche, christkatholische Kirche, israelitische Cultusgemeinde Zürich, jüdische Liberale Gemeinde.

Zürcher!nnen sind auch Alevit!nnen: In der Schweiz leben schätzungsweise 35'000 bis 50'000 Alevit!nnen, hauptsächlich in Basel, St. Gallen, Winterthur und Zürich. Sowohl in Europa wie auch in der Türkei setzen sich Vereine für die offizielle Anerkennung des Alevitentums als eigenständige, vom Islam unabhängige, Religionsgemeinschaft ein. MEHR…

Während im Islam die höchste Autorität dem Koran als Gottes Offenbarung zukommt, steht im Alevitentum der Mensch im Zentrum. Die Alevit!nnen glauben, dass in jedem Menschen und im Kosmos die «göttliche Wahrheit» verborgen liegt.

In der Türkei werden Alevit!nnen nicht als religiöse oder kulturelle Glaubensgemeinschaft anerkannt. Deshalb gibt es auch keine offiziellen Angaben, wie viele Alevit!nnen in der Türkei leben. Laut Schätzungsweise ein Viertel der Bevölkerung in der Türkei ist alevitischer Herkunft.

2012 anerkannte der Basler Grosse Rat die Religionsgemeinschaft der Alevit!nnen.

Aus!Grenzen

Thema Aus!Grenzen

«Ich wurde von allen freundlich behandelt, hatte aber keine Freunde.»

«In der Schweiz können Sie sich anpassen!»

Aus!Grenzen

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Aus!Grenzen

Frage 1/4
Wer im Kanton Zürich lebt, ist Zürcher!n.
stimme
völlig zu
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eher zu
stimme
eher nicht zu
stimme
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Aus!Grenzen

Frage 2/4
Ausländer!nnenwitze sind lustig.
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völlig zu
stimme
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stimme
eher nicht zu
stimme
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Aus!Grenzen

Frage 3/4
Ich setze mich für Menschen ein, die ungerecht behandelt werden.
stimme
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stimme
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stimme
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stimme
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Aus!Grenzen

Frage 4/4
Es ist verständlich, dass Menschen mit einer anderen Hautfarbe kontrolliert werden.
trifft völlig zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar
nicht zu

Aus!Grenzen

Gut zu Wissen

Humor gegen Rassismus

2015 fand in Zürich das erste antirassistisches Humorfestival «Laugh up! Stand up! » statt. «Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt», sagt der Schriftsteller Joachim Ringelnatz. Darf und kann man über alles lachen? Wer kann und darf Witze machen? Humor ist immer in einen spezifischen kulturellen und gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Tabubrüche sind nicht unbedingt humorvoll. Doch Humor als Kulturtechnik kann gegen Rassismus sensibilisieren.

Aus!Grenzen

Gut zu Wissen II

Racial und Ethnic Profiling

Unter dem Begriff Racial Profiling werden Kontrollen gegenüber Personen verstanden, die von den Polizist!nnen als ethnisch oder religiös «andersartig» wahrgenommen werden. MEHR…

Der Ausdruck Racial Profiling stammt aus den USA, wo vor allem Afroamerikaner!nnen und Personen lateinamerikanischer Abstammung überdurchschnittlich von polizeilichen Kontrollen betroffen sind. Man spricht deshalb auch von «Ethnic Profiling». In Europa sind neben dunkelhäutigen Menschen auch Personen aus der Balkanregion und aus arabischen Ländern von ungerechtfertigten Personen- und Fahrzeugkontrollen betroffen. In der Schweiz hat Amnesty International 2007 in ihrem Bericht «Polizei, Justiz, Menschenrechte» auf die Existenz von Racial und Ethnic Pofiling auch in der Schweiz aufmerksam gemacht. Die «Allianz gegen Racial Profiling» setzt sich gegen den institutionellen Rassismus in den Schweizer Polizeikorps zur Wehr.

Danke fürs Mitspielen!

Deine Antworten können nun ausgewertet werden.

«Die geheimen Codes der Heimaten sind nicht aus bewussten Regeln, sondern grösstenteils aus unbewussten Gewohnheiten gesponnen. Was die Gewohnheit kennzeichnet, ist, dass man sich ihrer nicht bewusst ist. Um in eine Heimat einwandern zu können, muss der Heimatlose zuerst die Geheimcodes bewusst erlernen und dann wieder vergessen. Wird jedoch der Code bewusst, dann erweisen sich seine Regeln nicht als etwas Heiliges, sondern als etwas Banales. Der Einwanderer ist für den Beheimateten noch befremdender, unheimlicher als der Wanderer dort draussen, weil er das dem Beheimateten Heilige als Banales blosslegt.»

Vilém Flusser «Von der Freiheit des Migranten»
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